Dienstag, 5. Dezember 2017 - 12:28 Uhr

Warum Nasenarbeit?

In den letzten 2 Wochen habe ich kurz etwas zur Anatomie der Hundenase geschrieben und die Unterschiede Mensch/Hund aufgezeigt. Warum sind wir von der Nasenarbeit absolut begeistert? Ganz einfach, es ist die artgerechteste Form seinen Hund körperlich und auch geistig auszulasten. Egal ob ihr es als reine Freizeitbeschäftigung nutzen oder auf Wettkampfniveau trainieren möchtet.

 

Ein Großteil unserer Hunde in Privathand ist einfach unterfordert und nicht richtig ausgelastet. Dauert dieser Zustand länger, dann suchen sich die Vierbeiner ihr eigenes Beschäftigungsprogramm und die Besitzer sind frustriert.

 

Wir haben viele verschiedene Hunderassen mit unterschiedlichen Veranlagungen, diese sind aufgrund der Zucht Spezialisten auf ihrem Gebiet, z. B. Hütehunde, Jagdhunde, Wach- oder Schutzhunde. Eines haben sie allerdings alle gemeinsam: ihre hervorragende Nase.

 

Behörden nutzen diese gute Nasenveranlagung u. a. zum Auffinden von Drogen, Munition, Sprengstoffen oder Waffen.

 

Für die private Nasenarbeit wurde die Diensthundeausbildung etwas umgewandelt. Unsere Hunde suchen nun nach Gegenständen oder Feinstoffen wie z. B. Feuerzeug, Holzklammer, Radiergummi, Schlüssel, Handy, Geld, Tee, Kaffee, Nüsse usw.

Vorteile unseres Trainingsangebotes:

  • zeitlich und örtlich unabhängig
  • für Hunde jeden Alters und jeder Rasse geeignet, egal ob Welpe oder Senior, mit krankheitsbedingtem Handicap oder Angsthund
  • optimale Auslastung, auch bei schlechtem Wetter und in den Wintermonaten
  • Förderung der Mensch-Hund-Beziehung durch eine intensive Zusammenarbeit
  • Ausgleich für jagdlich ambitionierte oder sehr aktive Vierbeiner (Agility, Flyball usw.)
  • geringer Zeitaufwand, gute Spürhunde schaffen ca. 10 Minuten intensive Sucharbeit
  • vielfältige Möglichlichkeiten, für zuhause und unterwegs

In den nächsten Wochen werde ich unsere Angebote und die Unterschiede näher beschreiben. Wer jetzt schon Fragen hat, darf sich gerne melden...


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Dienstag, 5. Dezember 2017 - 12:26 Uhr

Geruch schmecken - schon mal gehört?

Unsere Hunde nehmen ihre Umwelt hauptsächlich mit der Nase wahr. Sie nutzen den Geruchssinn zum Beispiel um Nahrung zu finden, Gefahren zu wittern und Markierungen zu bemerken. Außerdem bei der Suche nach einem Sexualpartner, hierzu wird das Jacobsonsche Organ genutzt. Dieses Vomeronasalorgan befindet sich in der Nasenhöhle mit einer Öffnung zur Maulhöhle und befähigt Hunde Geruch zu schmecken.

 

Besonders Rüdenbesitzer kennen die Aktivität dieses Organs zu gut, nämlich dann wenn ihre Rüden an bestimmten Stellen intensiv schnüffeln oder sogar lecken und anschließend anfangen mit den Zähnen zu klappern, zu sabbern oder zu schäumen.


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Dienstag, 5. Dezember 2017 - 12:24 Uhr

Faszination Hundenase

...der Geruchssinn ist schon beim neugeborenen Welpen der am besten entwickelte Sinn. Welpen werden blind und taub geboren und können sich nur mit ihrer Nase orientieren…sie nehmen damit ihre Geschwister als Wärmequelle wahr und vor allen Dingen ihre Mutter als Nahrungsquelle.

Um die Nasenleistungen besser verstehen zu können, eine kleine Übersicht über die Unterschiede in der Nasenleistung Mensch/Hund:

Der Mensch hat ca. 5 Mio Riechzellen auf ca 5 cm2 Nasenschleimhaut verteilt. Für die Auswertung, Analyse und Speicherung der Geruchsinfos nutzen wir ca. 1 % unseres Gehirns!

Der Hund besitzt (rasseabhängig) zwischen 100 – 250 Mio Riechzellen auf 80 – 200 cm2 Schleimhaut verteilt, bei meinen Schäferhunden geht man von ca. 225 Mio Riechzellen aus, Dackel ca. 100…Boxer ca 125 Mio. Der Hund nutzt zur Verarbeitung ca. 10 % seines Gehirns…weitere Unterschiede…ein Hund kann bis zu 300 x pro Minute atmen…er kann Stereo riechen, d. h. er analysiert z. B. mit einem Nasenloch den Geruch, mit dem anderen bestimmt er Richtung und Entfernung!

Außerdem besitzen Hunde ein Zusatzorgan in der Nasenhöhle mit einer Öffnung zur Maulhöhle - das Jacobsonsche Organ! (Fortsetzung folgt...)


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Montag, 4. Dezember 2017 - 21:57 Uhr

Spürhundeteam Rabauken

Zukünftig möchten wir Euch hier über Neuigkeiten bei den Spürhunden informieren. Außerdem werden wir Fragen beantworten und Trainingstipps geben. Wir wünschen Euch viel Spaß!


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